Management - Kompetenz

Erfolg im Finanzgerichtsprozess

190130 Management - Kompetenz

Beginn: 05.03.2019, 09:00 Uhr

Ende: 05.03.2019, 13:00 UhrTermin speichern

Ort: Airport Hotel Erfurt, Binderslebener Landstraße 100, 99092 Erfurt Zu den Details scrollen

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Erfolg im Finanzgerichtsprozess

Hubert Mohr, Finanzgerichtspräsident a.D.

Erfahrungsgemäß hat noch immer eine große Anzahl von Angehörigen der steuerberatenden Berufe Schwierigkeiten, Verfahren vor den Finanzgerichten mit angemessenem Einsatz an Zeit und Personal selbst zu führen. Ein finanzgerichtliches Verfahren stellt eine zusätzliche Belastung zum Alltagsgeschäft dar. Diese Belastung erhöht sich noch dadurch, dass vielen Beratern die Routine im Umgang mit den prozessualen Besonderheiten fehlt. Es kommt daher immer wieder vor, dass dem Mandanten auch in solchen Fällen von der Klageerhebung abgeraten wird, die nicht von vornherein aussichtslos sind.

Zum einen ist die Zurückhaltung sicher in einer unzureichenden Kenntnis des Verfahrensrechts begründet. Andererseits führt fehlende Übung zu Unsicherheit im Auftreten vor und gegenüber dem Gericht. Häufig weiß man nicht, wie man sich nach Klageerhebung als Prozessbevollmächtigter in den einzelnen Verfahrenssituationen (richtig) verhalten soll und welche Bedeutung Hinweisen durch das Gericht beizumessen ist. Der Dialog mit dem Gericht wird auch gescheut, weil man nicht weiß, wen man ansprechen kann und soll.

Das Seminar gibt einen Überblick über den Gang des finanzgerichtlichen Verfahrens und die Behandlung des Rechtsstreits durch das Gericht. Es werden Standardsituationen erörtert, mit denen die Verfahrensbeteiligten immer wieder konfrontiert werden. Durch die Darstellung der Verfahrensbehandlung durch das Gericht werden dem Prozessbevollmächtigten die Kenntnisse vermittelt, die erforderlich sind, um richterliche Maßnahmen oder Hinweise richtig einzuord-nen. Aufgezeigt werden typische Fehlermöglichkeiten und ebenso Wege, solche Fehler zu vermeiden. Dabei werden Fragen behandelt, die nach den Erfahrungen des Referenten für die Verfahrenspraxis besonders wichtig sind.

Klageverfahren
Vorüberlegungen, Gründe für den Gang vor Gericht
Formale und inhaltliche Anforderungen an die Klageerhebung
Gang des Verfahrens
Verzicht auf mündliche Verhandlung
Entscheidung durch Berichterstatter, Einzelrichter oder Senat
Mündliche Verhandlung
Entscheidung des Gerichts, Abschluss des Verfahrens auf sonstige Weise

Vorläufiger Rechtschutz
Aussetzung der Vollziehung
Einstweilige Anordnung

Rechtsschutz gegen FG-Entscheidungen
Noch in der Instanz (Befangenheit, Urteilskorrektur, Rügen)
Beschwerden
Gang zum BFH

  • Anforderungen an eine Nichtzulassungsbeschwerde
  • Anforderungen an eine Revision

Methodik
Vortrag
Bearbeitung von Praxisfällen

Schwerpunkt
Verfahrensrecht

Teilnehmerkreis
Steuerberater
Wirtschaftsprüfer

Inhaltsverzeichnis:

www.steuerakademie-thueringen.de/out/media/Inhaltsverzeichnis05032019.pdf