Online: Warenverkäufe im EU-Ausland ab 1. Juli 2021

212500 Seminare

Beginn: 19.04.2021, 09:00 Uhr

Ende: 19.04.2021, 12:00 UhrTermin speichern

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Online: Warenverkäufe im EU-Ausland ab 1. Juli 2021

Dipl.-Finw. Marco Krappatsch, StB und Angela Schmelzer, StBin

Was ändert sich für Mandanten und Finanzbuchhaltung und wie funktioniert das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS)

Seit 2016 arbeitet die EU-Kommission an der Reform des europäischen Mehrwertsteuersystems. Ziel ist es, eine einheitliche Lösung der umsatzsteuerlichen Themen in den Mitgliedsstaaten zu erreichen. Final läuft dies auf ein in allen Mitgliedstaaten gültiges Umsatzsteuergesetz hinaus, bei dem die Steuersätze für alle Produkte und Dienstleistungen innerhalb der EU identisch und Vorsteuern über nationale Grenzen im jeweiligen Heimatstaat anrechenbar sind. Erste Änderungen zum Erreichen dieses Ziels wurden bereits zum 01.01.2019 und 01.01.2020 eingeführt. Mit dem Jahressteuergesetz 2020 folgt nun zum 1. Juli 2021 ein großer Schritt in Richtung einheitliches Mehrwertsteuerrecht, u. a. durch die Ausweitung des Bestimmungslandprinzips im Handel mit Waren innerhalb der EU.

Daraus folgt, dass sich bereits ab dem Überschreiten einer EU-weiten Umsatzschwelle von 10.000 € der Händler mit seinen Verkäufen der Umsatzbesteuerung im anderen Mitgliedstaat unterwerfen muss. Dies trifft dann nicht mehr nur große Onlinehändler, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen, die einen Onlineshop zur Ergänzung ihres Angebotes „nebenbei“ betreiben. Mandanten und Berater müssen sich also zeitnah damit auseinandersetzen, unter welchen Bedingungen und vor allem auch wie eine Besteuerung der Warenlieferungen in anderen Mitgliedstaaten bereits ab 01.07.2021 erfolgt.

  • Wie prüfe ich den Schwellenwert im Tagesgeschäft?
  • Welcher Steuersatz greift für den Verkauf?
  • Wie wird das technisch in der Fakturierung und Finanzbuchhaltung erfasst?
  • Was muss der Händler tun, um seinen Verpflichtungen im anderen Mitgliedstaat nachzukommen und wie kann/darf ihn der steuerliche Berater unterstützen?

Der Workshop wird Ihnen einen Überblick zu bereits durchgeführten und noch zu erwartenden Veränderungen geben.

Grundlagen

  • Übersicht der bisherigen Regelungen im deutschen UStG, welche von den Änderungen betroffen sind
  • BMF-Schreiben vom 01.04.2021: Umsetzung der zweiten Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakets zum 1. April 2021 bzw. 1. Juli 2021
  • Änderungen zum 1. Juli 2021 im Versandhandel/Fernverkehr
  • Mögliche Umsetzung in der Praxis (notwendige Maßnahmen im Unternehmen und der Finanzbuchhaltung, besonderes Besteuerungsverfahren „One-Stop-Shop“)
  • Geplante Schritte zum einheitlichen EU-Mehrwertsteuersystem

Praxistalk
Steuerberater Marco Krappatsch und Steuerberaterin Angela Schmelzer, Kanzlei Schmelzer & Rockmann, informieren und diskutieren im Gespräch mit Ihnen über praktische Probleme sowie fachliche und technische Lösungsansätze.


Schwerpunkt
Internationales Steuerrecht
Jahresabschluss
Umsatzsteuer

Teilnehmerkreis
Steuerberater
Fachanwälte für Steuerrecht
Steuerfachwirte
Steuerabteilungen in Unternehmen
Steuerfachangestellte



Hinweis!

Buchungsbestätigung: Eingegangene Anmeldungen werden wöchentlich per E-Mail bestätigt.

Zugangsdaten: Die E-Mail mit den Zugangsdaten zum Onlineseminar erhalten Sie drei Tage vor Seminarbeginn.